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Tatort Internet
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Die Täter

Ihre Tricks

Veröffentlichung von peinlichem oder obszönem Material
Rufmörder verwenden für ihre Schandtaten gerne sämtliches Material, welches ihnen zur Verfügung steht. Peinliches oder sogar obszönes Bild- und Videomaterial von dem Opfer sind dabei sehr wirkungsvoll. Einmal in das Internet überspielt, ist das Material in wenigen Minuten im regionalen Online-Magazin oder bei YouTube zu bestaunen. Sehr zum Leidwesen des Betroffenen.

Dieses für andere »amüsante« Material wird gerne kopiert und weiterverbreitet, und es wird dadurch sehr schwierig bis unmöglich, eine vollständige und dauerhafte Löschung zu bewirken. Sind Sie persönlich auf dem veröffentlichten Material zu sehen, machen Sie unbedingt von Ihrem »Recht am eigenen Bild« Gebrauch.

Wesentlich gemeiner ist allerdings die Veröffentlichung von Bildern und Videos, die den Betroffenen nicht wirklich zeigen, aber man könnte annehmen, dass es sich um diesen handelt. Der Rufmörder schickt dann nur noch eine E-Mail an alle Bekannten des Opfers mit dem Inhalt: »Schaut Euch mal dieses Bild oder Video von xyz an ...«, und diese denken sich dann ihren Teil. Und glauben Sie uns, wenn die abgebildete Person Ähnlichkeiten mit Ihnen ausweist, haben Sie ein großes Problem. Fotomontagen und Videoschnitt, wie man es bei gefakten Prominentenbildern und -videos im Internet kennt, lassen häufig den gewollten Trugschluss zu. Schnell noch den Ton eines Urlaubsvideos, (auf dem z.B. Gelächter zu hören ist) über das Video gelegt, und die Illusion ist perfekt.

Dagegen vorzugehen ist sehr schwierig, da Sie ja nicht wirklich auf dem Bild zu sehen sind. Es handelt sich dabei um eine vorsätzliche Irreführung Ihres Bekannten-Kreises, um Sie schlecht dastehen zu lassen. Auf jeden Fall würden wir Ihnen empfehlen, Ihr Recht am eigenen Bild (auch wenn es nicht stimmt) durchzusetzen und jedes Portal zur sofortigen Löschung aufzufordern. Des Weiteren senden Sie ebenfalls eine E-Mail an Ihre Freunde und Bekannten mit einer entsprechenden Richtigstellung.